Bei Nordair Systems ist das Layout der Reinraumkabine ist vollständig variabel. Da die Produkte auf zusägbaren Aluminiumprofilen basieren, sind sie nicht an starre Rastermaße gebunden. Nordair Systems realisiert L-Formen, U-Formen oder Aussparungen für Hallensäulen ("Störkonturen"), um die Kabine in Ihre bestehende Produktionsumgebung und Ihren Materialfluss zu integrieren.
Freiheit vs Raster
In der technischen Realität sind Produktionshallen selten leer. Es gibt Stützsäulen, Kabeltrassen, Lüftungskanäle oder Bestandsmaschinen. Ein starres "Katalog-Raster" (z. B. nur 2x2 Meter Module) versagt hier. Nordair Systems nutzt ein parametrisches Engineering-Modell: Da unsere Aluminiumprofile als 6-Meter-Stangenware vorliegen und millimetergenau zugeschnitten werden, sind wir nicht an fixe Raster gebunden. Wir konstruieren die Kabinengeometrie exakt um vorhandene Störkonturen (z. B. Hallenstützen) herum.
Ausgelegt für komplexe Grundrisse
Das Layout einer Reinraumkabine muss dem Wertstrom (Value Stream) folgen, nicht umgekehrt. Wenn Ihr Materialfluss eine L-Form oder U-Form erfordert, um eine Maschine zu umbauen ("Docking"), passen wir die Kabinenstatik entsprechend an. Wir integrieren:
- Aussparungen: Für Förderbänder oder Roboterarme, die in die Kabine hineinreichen.
- Höhenversprünge: Anpassung der Deckenhöhe bei niedrigen Hallenträgern oder Kranbahnen.
- Asymmetrische Schleusen: Positionierung von Material- und Personalschleusen exakt dort, wo die Logistik sie benötigt, nicht dort, wo das Standardmodul es vorsieht.
CAD-gestützte Kollisionsprüfung
Bevor ein Profil gesägt wird, erstellt unser Planungsteam ein digitales 3D-Modell (CAD). Hierbei werden Kollisionen mit der Halleninfrastruktur simuliert. Das Ergebnis ist kein "Baukasten von der Stange", sondern eine statisch berechnete Sonderkonstruktion aus Standardkomponenten. Das hält die Kosten auf Serien-Niveau, bietet aber die Passgenauigkeit einer Maßanfertigung.