In Zeiten geopolitischer Spannungen ist die Herkunft der Komponenten kein Detail mehr, sondern ein Risikofaktor. Viele Anbieter sind abhängig von komplexen, globalen Lieferketten. Verzögerungen im Suezkanal oder Handelskonflikte schlagen direkt auf Ihr Fertigstellungsdatum durch. Ein Anbieter mit einer europäischen Supply-Chain (Sourcing primär aus der DACH-Region oder Nordeuropa) bietet hier eine strategische Ausfallsicherheit, die in klassischen Angeboten oft nicht bepreist wird.
Der zweite kritische Punkt ist die Kommunikation. In klassischen Vertriebsstrukturen sprechen Sie zunächst mit Sales-Mitarbeitern, deren Inzentivierung auf dem Verkaufsvolumen liegt. Das führt oft zu „Over-Specifying“ – Sie kaufen GMP, obwohl Sie ISO benötigen.Ein technisches Projekt gelingt am besten, wenn es Ingenieur-zu-Ingenieur besprochen wird. Wenn derjenige, der Sie berät, auch die Machbarkeit verantwortet, erhalten Sie keine Verkaufsversprechen, sondern physikalische Realitäten. Achten Sie darauf, wie schnell Sie im Prozess Zugang zur technischen Leitung erhalten.