Printoptix, ein innovatives Spin-off der Universität Stuttgart, hat sich auf den 3D-Druck von Mikrooptiken spezialisiert. Seit der Gründung im Jahr 2021 steht das Unternehmen vor der Herausforderung, eine hochpräzise Fertigung in einer Umgebung zu gewährleisten, die maximale Sauberkeit bietet. "Wenn die Optiken selbst so groß sind wie Staubpartikel, ist es entscheidend, dass keine Partikel im Druckprozess oder in den nachfolgenden Schritten auftreten", erklärt Nils Fahrbach, Mitgründer und CEO von Printoptix.
Zusammenarbeit mit Nordair Systems
Um den hohen Anforderungen gerecht zu werden, benötigte Printoptix einen Reinraum, sowie eine Laminar Flow Box, die eine Reinheitsklasse zwischen ISO 5 und ISO 7 erfüllen, ausreichend Platz für zukünftige Maschinen bieten und eine UV-freie Umgebung für den 3D-Druckprozess sicherstellen. Eine Reinraumlösung wird zwar zum 3D Druck nicht zwingend vorgesehen, jedoch erklärt Fahrbach:
"Wenn wir schon eine Maschine kaufen, dann machen wir es gleich richtig und stellen sie in einen Reinraum. Das erleichtert die nachfolgenden Prozessschritte und die Verpackung erheblich."
Nordair Systems entwickelte eine maßgeschneiderte Reinraumlösung, die perfekt auf die speziellen Bedürfnisse von Printoptix zugeschnitten war. Die Reinraumlösungen überzeugten durch Merkmale wie:
Flexibles Design: Der Reinraum wurde so konzipiert, dass er leicht erweiterbar ist. Fahrbach erklärt: "Wir planen, in Zukunft weitere Maschinen hinzuzufügen. Das flexible Design ermöglicht es uns, den Reinraum problemlos an unsere wachsenden Bedürfnisse anzupassen."
Effektiver UV-Schutz: Um das UV-empfindliche Material beim 3D-Druck zu schützen, wurden spezielle gelbe Folien an den Fenstern angebracht, die eine UV-freie Umgebung schaffen. "Unser 3D-Druckverfahren arbeitet mit UV-Licht, daher war dieser Schutz unverzichtbar", erläutert Fahrbach. Energieeffizienz und geringe Geräuschentwicklung: Die Filter können auf der niedrigsten Stufe betrieben werden, was nicht nur den Energieverbrauch optimiert, sondern auch die Geräuschentwicklung minimiert.
Anpassungsfähigkeit: Dank des modularen Aufbaus konnte eine große Maschine problemlos in den Reinraum gebracht werden. "Wir haben einfach eine Ecke des Reinraums herausgenommen und die Maschine durch die offene Wand gerollt", beschreibt Fahrbach den unkomplizierten Prozess.
Die Zusammenarbeit zwischen Printoptix und Nordair Systems verlief reibungslos und effizient. Fahrbach lobt:
"Ihr habt euch flexibel auf unsere Wünsche eingestellt, was uns sehr gut gefallen hat. Zudem war die Lösung kosteneffizient, da wir auf unnötigen Schnickschnack verzichten konnten."
Trotz logistischer Herausforderungen, wie etwa der Transport eines zu großen Teils, das per Kran über das Treppenhaus gehoben werden musste, wurde der Reinraum erfolgreich installiert. "Der Aufbau dauerte etwa zwei Tage", erinnert sich Fahrbach.
Der Reinraum im täglichen Einsatz
Der maßgeschneiderte Reinraum überzeugt in alltäglichen Produktionsprozessen. "Der Betrieb läuft bisher reibungslos", berichtet Fahrbach. "Der Reinraum wird täglich genutzt, und bisher gab es keine Ausfälle oder Probleme." Besonders zufrieden zeigte sich Printoptix mit der Flexibilität und dem zuverlässigen Service von Nordair Systems. Fahrbach betont: "Der schnelle und unkomplizierte Service hat uns überzeugt. Das war auch ein Grund, warum wir uns für Nordair Systems entschieden haben."
Die erfolgreiche Implementierung des Reinraums bei Printoptix unterstreicht die Bedeutung passgenauer Reinraumlösungen in der Hightech-Industrie. Fahrbach blickt optimistisch in die Zukunft:
"Weitere Projekte mit Nordair Systems werden auf jeden Fall folgen."
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